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Kommt Thailand auf Liste der zu überwachenden Staaten wegen Verzögerung im Geldwäschegesetzt? PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 14. Februar 2012 um 14:24 Uhr

Bangkok, Trier (wr) - Großanleger des thailändischen Kapitalmarktes haben die Regierung aufgefordert, das Gesetzgebungsverfahren zur  Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu beschleunigen. Hintergrund der Forderung der Kaptalanleger ist die Jahrestagung des OECD-Arbeitskreises Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung (Financial Action Task Force FATF), von der im 20. Februar 2012 die Verabschiedung aktualisierter Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erwartet wird.

 

 

Paiboon Nalintharuangkul, Vorsitzender des Verbandes der thailändischen Marktorganisationen, lies gestern verlauten, Thailand könnte wegen der Verzögerung bei der Gesetzgebung  der Anti-Geldwäsche-und Anti-Terror-Finanzierungsgesetze auf die Überwachungsliste gesetzt werden mit Ländern wie Myanmar, Kuba, Bolivien, Äthiopien und Sri Lanka. Dies würde dazu führen, dass es zu Verzögerungen im Zahlungsverkehr mit ausländischen Finanzinstitutionen kommt.

Betroffen wären vor allem Unternehmen, Hotels aber auch ausländische Rentner die dann oft mehrere Wochen auf Überweisungen warten müssten.