| Menschenrechtsbeauftragter äußert sich besorgt zur Situation in der chinesischen Provinz Sichuan |
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| Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 12:43 Uhr |
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Berlin (wr) - In der der von Tibetern bewohnten Region Luhou der chinesischen Provinz Sichuan kam es am vergangenen Montag zu Ausschreitungen, als Tibeter beim Verteilen von Flugblättern festgenommen wurden. Es gab Tote und Verletzte. Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur hat den Vorfall bestätigt. „Ich bin sehr besorgt über Berichte, dass bei Demonstrationen erneut Tibeter getötet und verwundet wurden. Friedliche Demonstrationen sind durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt. Sie sollten aber auch friedlich bleiben, erklärte der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Markus Löning, heute in Berlin. Löning forderte die chinesische Regierung auf, dieses Recht zu respektieren und aktiv zu schützen. Auch bat er darum, dass den Verletzten medizinische Behandlung zuteilwird, ohne dass diese befürchten müssen, verhaftet zu werden. |




