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Surapong will sich in Kambodscha für Freilassung von Veera und Ratree einsetzen |
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Donnerstag, den 29. Dezember 2011 um 13:00 Uhr |
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Phnom Penh (wr) - Thailands Außenminister Surapong Tovichakchaikul hält sich in Kambodscha auf um mit seinem Amtskollegen Hor Nam Hong neben der Vorbereitung einer thailändisch-kambodschanischen Joint Commission auch über eine mögliche Freilassung des in Kambodscha inhaftierten Anführers der PAD, Veera Somkwamkid und dessen Sekretärin Ratree Wiwattanapaibul zu verhandeln.
Veera und Ratree wurden im Dezember 2010 zusammen mit fünf weiteren Thais bei einem illegalen Grenzübertritt in der Nähe des Tempels Phra Viharn verhaftet. Veera und Ratree wurden wegen Illegalem Grenzübertritt und Spionage jeweils zu acht und sechs Jahren Haft verurteilt.
Kambodscha besteht darauf, dass eine vorzeitige Haftentlassung durch ein königliches Gnadengesuch erst nach Ablauf zwei Drittel der Strafe möglich sei. Daher sei eine vorzeitige Begnadigung durch den König nach kambodschanischem Recht derzeit nicht möglich. Ein Angebot des Justizministeriums, ein Berufungsverfahren beim Gericht zu beantragen, lehnten beide ab.
Außenminister Surapong wolle der kambodschanischen Regierung in dem heiklen Fall ein Angebot unterbreiten um eine vorzeitige Entlassung der in Kambodscha inhaftierten Aktivisten der „Gelbhemden“ zu erreichen.
Inzwischen traf auch Veeras Mutter den Außenminister in der thailändischen Botschaft in Phnom Phen um ihn zu bitten bei dem Gespräch mit Ministerpräsident Hun Sen, sich für ihren Sohn und dessen Sekretärin eizusetzen.
Im Gespräch mit Journalisten in einer kurzen Pause auf dem Gefängishof sagte Veera, er werde im Gefängnis gut behandelt aber er vermisse seine Heimat und seine Familie.
Foto: Links Veera Somkwamkid |