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Kommentar der Osnabrücker Zeitung |
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Montag, den 12. April 2010 um 00:00 Uhr |
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Berlin, (AFP) - Die "Neue Osnabrücker Zeitung" setzt sich mit der angespannten Lage in Thailand auseinander:
"Mal legen die in Gelb gekleideten Anhänger von Kapital und König den Flughafen lahm, dann wieder stürmen die Rothemden der Gegenseite das Parlament. Doch immer leidet das Land, der Blutzoll steigt. Stets lauert das Gespenst eines Bürgerkriegs. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva steckt in einer Zwickmühle. Gibt er dem Protest (...) nach und veranlasst Neuwahlen, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Gelbhemden wie schon 2008 auf die Straße gehen. Versucht Abhisit jedoch, die Massen mit Militär in Schach zu halten, rückt Gewalt an die Stelle der so dringend notwendigen Versöhnung. Egal, wie der Premier sich entscheidet: Den Chefsessel wäre er wohl los. Das ist insofern bedauerlich, als seine Bemühungen, die Wirtschaft mit einem Konjunkturprogramm anzukurbeln, erste Früchte tragen. Allerdings haftet auch Abhisit der Makel an, allein per Protest und Parteienverbot an die Macht gelangt zu sein."
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