| Bangkok Epoche |
|
|
|
| Montag, den 28. Juli 2008 um 09:43 Uhr |
|
Im Jahre 1809 verstarb Koenig Phra Phuttayodfa Chulalok, der von seinem Volk sehr verehrt wurde und sein Sohn Phra Phuttaloetla bestieg als Rama II. Den königlichen Thron. Dieser nahm wieder offizielle Beziehungen zu den europäischen Ländern auf und erteilte dem Portugiesen Carlos Manuel Silveira eine Schiffsbau- und Handelserlaubnis. Unter Koenig Rama III. Wird im Wat Po in Bangkok die erste öffentliche Universität Siams gegründet, die für Studierende kostenlos war. König Mongkut Rama IV lies die erste Straße Bangkoks bauen, die 1864 von der Siedlung der inzwischen zahlreich am Chao Phraya niedergelassenen Europäer zum Königspalast führte. Die Straße erhielt den Namen Thanon Charoen Krung, wurde aber von den Europäern schlicht „New Road“ genannt. Durch den Bau weiterer Straßen in den Folgejahren entwickelte sich die Stadt bis um die Jahrhundertwende zu einer Metropole mit einer halben Million Einwohner, darunter etwa 1000 Ausländern die nicht nur Handel betrieben, sondern auch zu Teil Verwaltungsaufgaben anvertraut wurden. Den Einfluß der Europäer ist heute noch an den alten Gebäuden entlang des Chao Phraya zu erkennen Im Jahre 1828 wurde das erste Buch über die thailändische Sprache mit dem Titel “A Grammar of Siamese Language” in Siam herausgegeben. Die Schrifttypen hierzu hatte zuvor ein gewisser Captain Law entwickelt. Gedruckt wurde dieses Buch jedoch in Singapur, da es zu dieser Zeit in Siam keine geeignete Druckmaschinen gab Eine besondere Blüte erlebte Bangkok in der Regierungszeit von Koenig Chulalongkorn, Rama V. Er war der erste Herrscher aus dieser Region, der Europa bereiste und nach seiner Rückkehr begann, dass Land und die Hauptstadt nach seinen Vorstellungen im europäischen Stiel zu modernisieren. Er ließ die alte Stadtmauern abreisen, nachdem sie strategisch bedeutungslos wurden. Unter seiner Herrschaft veränderte sich das Gesicht Bangkoks mehr als jeder Herrscher vor ihm. Obwohl die Stadt Heute, mehr an ihren katastrophalen Verkehrsverhältnissen und Umweltproblemen unterzugehen droht, hat sie nicht an ihrer Faszination verloren. Bildlegende: |




